Über mich

Es gibt Fotografen, die Bilder machen und Fotografen, die einen außergewöhnlich guten Blick für Motive und Situationen haben. Jürgen M. Seibold gehört der zweiten Kategorie an. Für ihn müssen Fotografien mehr sein, als bloße Kopien der Wirklichkeit.

Seibold begann bereits in seiner Jugend zu fotografieren. Damals noch mit der Kamera seines Großvaters. Zum Unverständnis seiner Familie zählten auch damals bereits die Dinge zu seinen Motiven, die abseits der üblichen Sightseeing-Routen zu finden sind.

Die Leidenschaft für diese Art der Fotografie konnte er sich bis heute erhalten und seinen Blick weiter schärfen. Über diverse Lehrgänge hat er sich im Laufe der Jahre auch technisch weiterentwickelt. „Ohne sein Handwerkszeug zu beherrschen verkommt die Fotografie zum Glücksspiel“ sagt Seibold. „Die Freiheit, Motive bereits bei der Aufnahme korrekt in Szene zu setzen, führt am Ende des Tages zur wirklichen Freude an der Fotografie“.

Heute fotografiert Jürgen M. Seibold vorwiegend mit einer 50mm Festbrennweite  auf seiner Canon 6D. Für ihn ist es ausgesprochen wichtig, sich auch physisch den Motiven zu nähern oder den korrekten Abstand zu finden. So erhalten seine Bilder, wie er sagt, eine Magie, die er mit einem Zoom-Objektiv verlieren würde. 

Ob es nun diese Magie ist, die Seibold selbst beschreibt, oder die Ruhe und Aufgeräumtheit die mich beim Betrachten seiner Werke begeistern, vermag ich nicht zu sagen.  Für mich ist es jedenfalls immer eine Freude seine Fotografien zu sehen.  Jens Franke